Ultralang-OL

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Allgemeine Informationen

Der Ultralang-OL bzw. die Ultralangdistanz ist die längste Form des Orientierungslaufs. Anders als die drei offiziellen Einzeldisziplinen Langdistanz, Mitteldistanz und Sprintdistanz wird die Ultralangdistanz nur selten gelaufen und gilt streng genommen nicht als eigene OL-Disziplin, sondern als längerer Ableger der Langdistanz. Der Ultralang-OL wird, wie z.B. in Österreich, auch häufig als Marathon-OL bezeichnet.

Der Ultralang-OL trug früher die Bezeichnung Langbahn-OL bzw. Langstrecken-OL (der heutige Lang-OL wurde als Klassik-OL bezeichnet). Den Ultralang-OL als solches gibt es ebenso lange wie die heutige Langdistanz, seit Beginn des Orientierungslaufs Ende des 19. Jahrhunderts waren diese äußerst langen Distanzen beim OL-Sport üblich. Erst in den letzten Jahren geht der Trend mehr und mehr zu den kürzeren Disziplinen Mittel und Sprint, so dass die Ultralangdistanz mehr und mehr aus den Wettkampfkalendern verschwindet.

Weltmeistertitel wurden und werden im Ultralang-OL nicht ausgelaufen.

Die englische und damit offizielle internationale Bezeichnung für den Ultralang-OL lautet Ultralong Distance (früher Long Distance).


Technische Anforderungen

Die Anforderungen beim Ultralang-OL sind die gleichen wie beim Lang-OL, nur dass die physische Ausdauerkomponente noch stärker ausgeprägt ist. Die Sieger-Richtzeiten bei den Herren liegen bei ca. 150 Minuten, bei den Damen bei ca. 120 Minuten. Als Kartenmaßstab ist fast ausschließlich 1:15000 geeignet.

Charaktaristisch für den Ultralang-OL sind besonders lange Postenverbindungen, teils über mehrere Kilometer, sowie entsprechend großräumige Routenwahlprobleme.



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