Umweltschutz

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Die Sportstätte der OrientierungsläuferInnen ist der Wald, sind Felder, Parks. Also hauptsächlich die Umwelt. Daher liegt ihnen der Schutz dieser Umwelt besonders am Herzen.

Inhaltsverzeichnis

Tipps zum Umweltfreundlichen OL

  • Müll wegbringen: Hinterlasst die Zielwiese nicht verdreckt zurück.
  • Fahrgemeinschaften bilden: Nicht alleine in einem Auto zum Wettkampf fahren. Oft haben andere noch einen Platz frei. Das spart Geld, schützt die Umwelt und ist lustiger als alleine zu fahren.
  • Wettkämpfe so legen, dass sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Das ist nicht nur gut um umweltfreundlich anreisen zu können, sondern fördert auch die Mobilität von Menschen, welche kein Auto besitzen. Insbesondere für den Nachwuchs, deren Eltern keine Orientierungsläufer sind, ist das wichtig.

Prix eco-OL

In der Schweiz gibt es den Umweltpreis Prix eco-OL für OL-Veranstaltungen.

Ecosport

"Ecosport ist eine Initiative für umweltverträgliche und nachhaltige Sportveranstaltungen von Swiss Olympic in Zusammenarbeit mit den Bundesämtern für Sport, Energie und Raumentwicklung. Sie zeichnet Organisatoren aus, die überzeugende Massnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt umsetzen."[1]

Im Jahr 2009 wurde die "Fachstelle Sport" und der "Zürcher Kantonalverband für Sport" für den "Zürcher Orientierungslauf" mit der Ecosport Auszeichnung und einem Preisgeld von 2000 Franken ausgezeichnet. Der Grund dafür war das angebotene Kombiticket bei dem die Anreise mit inbegriffen war.

Wettkampfbestimmungen Anlage 1; Empfehlungen der IOF zum Umweltschutz

Orientierungsläufe werden in Einklang mit Natur und Umwelt durchgeführt. Die Grundregeln des Umweltschutzes sind : Orientierungsläufer

  • informieren sich über Natur- und Umweltschutzprobleme, vorrangig über die, welche mit ihrer Sportstätte Wald zu tun haben, und

beteiligen sich an Aktionen, die der Natur nützen;

  • eignen sich Kenntnisse über ökologisch empfindliche Bereiche und Besonderheiten von Flora & Fauna ihrer Sportstätte Wald an;
  • halten sich an die gesetzlichen Bestimmungen und befolgen unbedingt die speziellen Anordnungen des Ausrichters;
  • meiden während der Setz-, Leg- und Brutzeit Lichtungen, Waldränder und Steinbrüche sowie lange Vegetationsgrenzen innerhalb

des Waldes (Dickicht- und Buschränder, Krautsäume); laufen nicht durch Anpflanzungen, Dickichte und eingehegte Bereiche, über bestellte Felder und ungemähte Wiesen; meiden Feuchtgebiete (auch Quellbereiche); meiden Äsungsflächen und Jagdeinrichtungen;

  • benutzen öffentliche Verkehrsmittel oder bilden Fahrgemeinschaften für die Anreise zur Wettkampfstätte;
  • lassen keinen Abfall im Wald zurück;
  • bleiben über ihren Verein in gutem Kontakt zu Landbesitzern, Forst- und Naturschutzbehörden;
  • versuchen in sachlichen Gesprächen, falsche Vorstellungen über OL als Natursportart im Sinne von “Sport schützt Umwelt“ abzubauen.

Weblinks

Persönliche Werkzeuge